Bayerischer Informationsflyer zur Verhinderung des Schütteltraumas
G Hölscher, V Gantner, M Wildner, U Nennstiel-Ratzel · Das Gesundheitswesen · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Jährlich werden in Deutschland gemäß einer ESPED- (Erhebungseinheit für seltene pädiatrische Erkrankungen in Deutschland) Erhebung ca. 120 Kleinkinder mit Verdacht auf ein Schütteltrauma stationär behandelt. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Mit Schütteltrauma wird eine typische Verletzungskombination aus subduralen Hämatomen, retinalen Einblutungen und oft schweren, prognostisch ungünstigen diffusen Hirnschäden beschrieben, die nach heftigem Schütteln eines Säuglings auftritt. Die Prognose des Schütteltraumas ist äußerst ungünstig (Letalität 20%). Täter sind nicht nur Eltern, sondern häufi…