Gibt es akute Hirnläsionen bei Ultramarathonläufern?
W Freund, C Billich, AP Wunderlich, BL Schmitz, U Schütz · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2012 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Hirnödem und Enzephalopathie sind als Folgen von Elektrolytentgleisungen gefürchtete Folgen von Marathonläufen. Ebenso sind reversible posteriore Encephalopathie und cerebrale Embolien beschrieben worden. Da die Belastungen des Transeuropalaufs mit kontinuierlicher Abfolge von Laufetappen an 64 Tagen über insgesamt 4487km deutlich über denen eines gewöhnlichen Marathons liegen, sollte bei Teilnehmern mittels mobilem MRT das Auftreten von akuten Hirnläsionen untersucht werden. Methode: 15 Läufer wurden in die Studie eingeschlossen. Dabei sollte vor dem Lauf, nach etwa 2400 und nach etwa 4000km sowie ein ha…