Palliativmedizin: Hoffnung und Chance für wen?
US Schuler · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2012 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Auf „ung“ endende substantiierte Verben haben oft eine Doppelbedeutung, die etwas in der Gegenwart liegendes Prozesshaftes und etwas zukünftig Inhaltliches benennt. Als Prozess ist Hoffnung als positiv wahrgenommenes Gefühl mit intentionalen Aspekten beschreibbar, inhaltlich als ein zukünftiger meist positiv bewerteter Zustand. Im Bereich der Palliativmedizin (PM) konkurriert auf der inhaltlichen Ebene Hoffnung mit somatisch orientierter Wissenschaft um die Zukunftsdeutung (und ist dem Begriff der Chance nahe), als psychosozial und spirituell orientierte Wissenschaft und Praxis ist der PM die Stärkung der gelebt…