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Auswirkungen einer Verkürzung der Anwendungsdauer und der standardisierten Bewegungsabfolge sowie Verringerung des Desinfektionsmittelvolumens bei der hygienischen Händedesinfekti…

Kundi, M.; Weinlich, M.; Suchomel, M.; Rotter, M.; · Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 2009 · Heft 2 · S. 19 bis 23

Dokument
108069
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hygiene + Medizin, Wiesbaden
Autor:innen
Kundi, M.; Weinlich, M.; Suchomel, M.; Rotter, M.;
Ausgabe
Heft 2 / 2009
Jahrgang 34
Seiten
19 bis 23
Erschienen: 2009-02-01 00:00:00
ISSN
0172-3790
DOI

Zusammenfassung

Eine zeitliche Verkürzung der hygienischen Händedesinfektion mit 2-Propa-nol 60 % V/V, verbunden mit einer Halbierung des Desinfektionmittelvolumens, führt klar zu einer Verringerung des Desinfektionserfolges. Nach dem derzeitigen Wissenstand sollte von einer Verkürzung auf nur 15 s bei der Evaluierung der bakteriziden Wirksamkeit von Produkten nach EN 1500, unabhängig von der Desinfektionspraxis im klinischen Alltag, Abstand genommen werden. Eine Vereinfachung der standardisierten Desinfektionstechnik von sechsauf fünf Schritte scheint bei geringer Wirkungseinbuße möglich zu sein.

Schlagworte

STANDARD HAND HÄNDEDESINFEKTION DESINFEKTION NORM WIRKUNG ARZNEIMITTELAPPLIKATION HYGIENE MIKROBIOLOGIE GESELLSCHAFTEN 2-PROPANOL PRAXIS PERSONEN DAUMEN VARIANZANALYSE ROLLE