Wirkmechanismen, klinisches Profil und Stellenwert von Prostaglandin- und Prostamid-Analoga in der antiglaukomatösen Therapie
A. Yu, U. Welge-Lüßen · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2013 · Heft 02 · S. 127-132
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Prostaglandin- und Prostamid-Analoga gehören zu einer neueren Gruppe von Substanzen, die in den 1990er-Jahren auf den Markt kamen. Sie haben die antiglaukomatöse Therapie durch ihre einfache Dosierung und ihren geringeren Nebenwirkungen revolutioniert. Heute sind Prostaglandin- und Prostamid-Analoga als First-Line-Therapie bei Patienten mit primären Offenwinkelglaukom und okulärer Hypertension zugelassen. Sie senken den intraokularen Druck primär über die Erhöhung des uveoskleralen Abflusses. Allerdings zeigen neuere Untersuchungen, dass sie auch einen Einfluss auf die trabekuläre Abflussfazilitä…