Morbus haemolyticus neonatalis durch die irregulären Rhesus-Antikörper Anti-C und Anti-G in Kombination
K. Strathmann, C. Dücker, T. J. Legler, T. Hoffmann, R. E. Scharf · Transfusionsmedizin · 2013 · Heft 01 · S. 23-27
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über einen schweren Morbus haemolyticus neonatalis eines rhesusnegativen Kindes (Ccddee). Das Neugeborene wurde 2 Tage nach zeitgerechter vaginaler Entbindung der Mutter (G2, P2; Rhesusformel ccddee) notfallmäßig aus einem peripheren Haus in das Universitätsklinikum Düsseldorf verlegt. Bei Übernahme bot das Kind einen Icterus gravis (Ges.-Bilirubin > 30 mg/dl) bei Hämolyse (LDH > 1500 U/l), aber noch normwertigem Hämoglobin (13,7 g/dl). Unter Austauschtransfusion mit dem 3-fachen kindlichen Blutvolumen fiel das Ges.-Bilirubin auf 18 mg/dl, bei weitergeführter intensiver Phototherapi…