Zerebrale Mikroangiopathie und vaskuläre Demenz – Pathophysiologie, Klinik und Therapie
Christian Blahak, Anne Ebert, Anke Schäfer · Der Klinikarzt · 2012 · Heft 08 · S. 368-372
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Veränderungen der weißen Hirnsubstanz im Sinne einer zerebralen Mikroangiopathie sind in der zerebralen Kernspintomografie älterer Menschen häufig nachweisbar und stellen ab einem bestimmten Schweregrad nicht nur einen akzidentellen Bildgebungsbefund, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung dar. Bezeichnet als „subkortikale vaskuläre Enzephalopathie“ (SVE), lassen sich bei diesen Patienten eine progrediente psychomotorische Verlangsamung und Exekutivfunktionsstörungen bis hin zur Entwicklung einer Demenz, sowie als besonders charakteristisches Symptom eine Gangstörung mit Sturzneigung beobachten. Diese Symptomat…