Sorafenib steuert differentielle Signalwege in murinen Hepatozyten und Hepatomzellen und inhibiert Leberregeneration durch Zellzyklusarrest und nicht-apoptotische Leberschädigung
R Sonntag, N Gaßler, C Trautwein, C Liedtke · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2013 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der Multikinase-Inhibitor Sorafenib erhöht signifikant das Überleben in Patienten mit fortgeschrittenem hepatozellulärem Karzinom (HCC). Bisherige Daten zeigten, dass Sorafenib mitogen-aktivierte Proteinkinasen (MAPK) inhibiert und Apoptose induziert. Allerdings wurden diese Sorafenib-bedingten Effekte bislang weitestgehend in Tumorzelllinien untersucht. In dieser Studie sollte die Wirkung von Sorafenib in isogenen murinen Hepatomzellen und gesunden Hepatozyten miteinander verglichen werden, um protektive oder schädigende Einflüsse in der regenerierenden Leber zu identifizieren. Methoden: Sorafenib…