Zusammenhang von Netwerkarchitektur und klinischen Charakteristika bei Temporallappenepilepsien
H Laufs, E Tagliazucchi, R Rodionov, R Thornton, JS Duncan, L Lemieux · Klinische Neurophysiologie · 2013 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Temporallappenepilepsien (TLE) sind charakterisiert durch dyskognitive Anfälle und interiktale Beeinträchtigung der Hirnfunktion, insbesondere der Gedächtnisleistung. Obwohl bei struktureller Ätiologie die Resektion temporaler Strukturen oft zu Anfallsfreiheit führt, handelt es sich um eine „Netzwerkerkrankung“, d.h. das Zusammenspiel zwischen dem Ort der strukturellen Pathologie und entfernteren Hirnarealen ist beeinträchtigt: beispielsweise fanden wir mittels funktionellem BOLD (blood oxygen level-dependent)-MRT eine Änderung der Aktivität des sog. Default mode Netzwerks (typischerweise betroffen…