Extrakte aus Griechischem Bergtee hemmen die Wiederaufnahme von Neurotransmittern
B Feistel, K Appel · Zeitschrift für Phytotherapie · 2013 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die oberirdischen Teile des Griechischen Bergtees (Herba Sideritis scardica) haben im Europäischen Kulturkreis eine lange Tradition als coffeinfreier Tee zur Entspannung [1]. Der Begriff Bergtee wurde jedoch historisch in verschiedenen Regionen parallel benutzt, wobei unterschiedliche Sideritis-Arten eingesetzt wurden. 2010 wurden diese Arten erstmals systematisch in einer pharmakologischen Prüfung anhand eines Serotonin-reuptake Modells in vitro verglichen [2]. Danach erwies sich unter Tee-analogen, wässrigen Extrakten die Art Sideritis scardica Griseb. am wirksamsten. Diese Daten konnten 2012 sowohl für einen…