Bilaterale intrakranielle Vertebralisstenosen bei Riesenzellarteriitis: Stellenwert des Neuro-Ultraschalls für Diagnose und Therapiemonitoring
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2013 · Heft 05 · S. 269-273
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Riesenzellarteriitis (RZA) kann durch Manifestation an hirnversorgenden Arterien zerebrale Ischämien verursachen und ist eine wichtige Differenzialdiagnose der zerebralen Makroangiopathie. Bevorzugt betroffen sind die extrakraniellen Abschnitte der Vertebralarterien. Wir berichten über 3 Patienten, bei denen sich eine RZA mit hochgradigen intrakraniellen Vertebralisstenosen und Kleinhirninfarkten manifestierte. Nur bei einer Patientin war eine Polymyalgia rheumatica assoziiert, ansonsten lagen keine Symptome vor, die die klinische Diagnose einer Arteriitis cranialis erlaubt hätten, insbesonde…