Behandlung der Alkoholabhängigkeit mit Disulfiram (Antabus) – Abstinenzzeiten, Wirkfaktoren und soziodemographische Einflüsse
M Großer, E Niederhofer, S Zabel-Evers, P Czischke, A Sickelmann, PW Nyhuis · Suchttherapie · 2013 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Seit 1951 ist Disulfiram von der FDA („Food and Drug Administration“) als Alkoholrückfallprophylaxe zugelassen. Es hemmt irreversibel die hepatische und andere Aldehyddehydrogenasen und damit den Abbau von Alkohol, was bei Alkoholkonsum unter Disulfiram-Einnahme zur Kumulation von Acetaldehyd und damit zur charakteristischen sog. Aversiv-Reaktion führt. Eingebettet in ein multimodales Behandlungskonzept, u.a. bestehend aus zunächst täglicher Vergabe durch geschulte Mitarbeiter und Atem-Alkoholtest mit regelmäßigen Laborkontrollen und Arztkontakten sowie Gruppenpsychotherapien, bewirkt die Behandlung…