Chromoendoskopie und multiple Biopsien detektieren Magenkarzinome nicht ausreichend bei Anlageträgern für ein familiäres Magenkarzinom
R Hüneburg, P van Heteren, S Siegmund, J Trebicka, T Weismüller, S Aretz, C Decker, T Glowka, J Standop, R Knüchel-Clarke, R Buettner, A Perez Bouza, G Kristiansen, CP Strassburg · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2013 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Patienten mit einer Keimbahnmutation im E-Cadherin-Gen haben ein bis zu 80%iges Lebenszeitrisiko für die Entwicklung eines Magenkarzinoms des diffusen Typs. Gesicherten Mutationsträgern wird aufgrund der Schwierigkeit der endoskopischen Detektion früher präsymptomatischer Karzinome eine prophylaktische Gastrektomie empfohlen. Einige Studien zeigen eine mögliche endoskopische Überwachungsstrategie mittels Chromoendoskopie oder durch die Entnahme von multiplen Biopsien. Die bisherigen endoskopischen Daten zu CDH1-Mutationsträgern sind allerdings rar. Ziele: Evaluation einer neuen endoskopischen Methode…