Design folgt Funktion – Differenzialindikation anatomischer, inverser und bipolarer Schulterendoprothesen bei der chronischen Polyarthritis
N.N. · Aktuelle Rheumatologie · 2014 · Heft 02 · S. 88-95
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Implantation einer anatomischen Schulterendoprothese (Oberflächen-, Kurzschaft- oder Schaftprothese) bei c.P. kann nur zu einer guten Funktion führen, wenn die Rotatorenmanschette intakt oder reparabel ist. Anderenfalls ist nur ein begrenztes Ergebnis zu erwarten. Einen Ausweg aus dieser Situation stellt die Implantation einer halbgekoppelten inversen Endoprothese dar. Diese Prothese besitzt einen fixen Drehpunkt, sodass die Rotatorenmanschette zur Stabilisierung nicht erforderlich ist. Die funktionellen Ergebnisse entsprechen trotz der ungünstigeren Ausgangssituation in etwa denen anatomisch…