Hyperkinetische Störungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Administrative Prävalenz und regionale Unterschiede in der Diagnosehäufigkeit
N.N. · Psychiatrische Praxis · 2015 · Heft 01 · S. 21-29
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anliegen: Analyse der administrativen Prävalenz Hyperkinetischer Störungen (HKS) in Deutschland sowie regionaler Prävalenzunterschiede. Methode: Für 3,6 Mio. Kinder bis 18 Jahre, die 2009 ganzjährig AOK-versichert waren, wurde die zu Abrechnungszwecken dokumentierte HKS-Prävalenz (ICD-10 F90) ermittelt und nach KV-Regionen und Postleitzahlbereichen aufgeschlüsselt. Ergänzend wurde die administrative HKS-Prävalenz von 2006 – 2008 untersucht. Ergebnisse: Die administrative HKS-Prävalenz ist von 2006 (2,8 %) bis 2009 (3,8 %) kontinuierlich gestiegen. Besonders niedrig war sie in den Stadtstaaten Bre…