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Das Schicksal der polnischen Psychiatrie unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg

N.N. · Psychiatrische Praxis · 2014 · Heft S 01 S 01 · S. S69-S75

Dokument
1082595
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft S 01 S 01 / 2014
Jahrgang 41
Seiten
S69-S75
Erschienen: 2014-07-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Nach dem deutschen Überfall auf Polen waren psychiatrische Anstalten das erste Ziel des Vernichtungskrieges. Unter Leitung deutscher Ärzte wurden die Patienten zu Massenexekutionen fortgeführt und tausende Kranke aus dem „Altreich“ hierher verschleppt und ermordet. Ab Oktober 1939 wurde Gas als Mordwaffe gegen die Kranken eingesetzt. Der Artikel beschreibt die weitgehend unbekannten Fakten über den Zusammenhang zwischen dem medizinischen Programm zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ und dem rassistischen Vernichtungskrieg gegen Polen und Juden.

Schlagworte

Polen NS-„Euthanasie“ Krankentötung mit Gas Völkermord Holocaust Poland Nazi-„Euthanasia“ patient-killing by gas genocide Ärzte Psychiatrie Psychiatrische Praxis