Lassen sich GKV-Routinedaten für die Pharmakovigilanz nutzen?
S Klose, M Schwaninger, F Verheyen, R Linder · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2014 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Nach einer gut kontrollierten klinischen Zulassungsstudie bestehen noch immer Unsicherheiten über seltene unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW). Die Pharmakovigilanz (PV) beobachtet die Sicherheit von Medikamenten in der realen Welt. Im Unterschied zu den üblichen Spontanmeldesystemen versprechen GKV-Routinedaten unkomplizierte, bevölkerungsbasierte Analysen zur Erkennung und Abwehr von UAW. Dies ist der erste Versuch, Daten der Techniker Krankenkasse für die PV zu nutzen. Beispielhaft soll untersucht werden, inwieweit das kardiovaskuläre (KV) Risiko für Azithromycin den Ergebnissen einer verglei…