Psychosoziale Interventionen bei therapieresistenten Zwangsstörungen
N.N. · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2014 · Heft 02 · S. 70-73
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Behandlung der Zwangsstörung sind die Pharmako- und die Psychotherapie wissenschaftlich evidenzbasiert und in der Versorgung entsprechend etabliert. Psychosoziale Interventionen dagegen wurden – auch aufgrund der uneinheitlichen Definition und Zuordnung – in der Vergangenheit nicht überall und keinesfalls selbstverständlich als gleichwertige Therapiesäule gesehen. Vor dem Hintergrund der jüngst publizierten S3-Leitlinie zu psychosozialen Therapien bei schweren psychischen Störungen soll der vorliegende Beitrag den Stellenwert dieser Maßnahmen insbesondere bei schweren Verläufen der Zwangsstörung aufzeigen.