Retroiridale Irisklauenlinse als perfektioniertes Routineverfahren
H. Häberle, S. Schiedel, D.-T. Pham · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2014 · Heft 10 · S. 995-998
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Bei fehlendem Kapselsack oder ausgeprägter Zonulolyse und ausreichend intakter Irisstruktur hat sich die retroiridal invers fixierte Irisklauenlinse (Verisyse®/Artisan®) im letzten Jahrzehnt durchgesetzt. Kontraindikationen sind eine Uveitis oder ischämische Retinopathien. Patienten und Methoden: Häufigste Indikation ist die „in-the-bag“-HKL-Dislokation bei Pseudoexfoliationssyndrom (PEX), die im Mittel 8 Jahre nach der Linsenimplantation auftritt. Die Verisyse eignet sich auch als Stand-by-Modell für komplizierte Phakosituationen. Seltener wird die Verisyse bei Linsenluxationen in d…