Intramedulläre Stabilisation von dislozierten Klavikulaschaftfrakturen – Hat die Frakturform (einfach vs. komplex) Einfluss auf das anatomische und funktionelle Ergebnis?
R. Langenhan, N. Reimers, A. Probst · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2014 · Heft 06 · S. 588-595
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Dislozierte Klavikulaschaftfrakturen werden zunehmend operativ versorgt. Hierbei werden mehrheitlich Plattenosteosynthesen durchgeführt. Die intramedulläre Schienung als weitere Versorgungstechnik kommt nur selten zum Einsatz. Für einfache dislozierte 2- und 3-Fragment-Klavikulaschaftfrakturen konnten vergleichbare und z. T. überlegene Ergebnisse gegenüber der Plattenosteosynthese gezeigt werden. Aufgrund der postulierten reduzierten Primärstabilität und der Gefahr der sekundären Verkürzung bei den mehrfragmentären Trümmerfrakturen wird die Indikation der intramedullären Schienung fü…