Antiproliferative Effekte des MDM-2 Inhibitors CGM-097 auf humane neuroendokrine GOT1 Tumorzellen in vitro
C Reuther, V Heinzle, S Nölting, G Spöttl, J Maurer, B Göke, CJ Auernhammer · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2014 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Inaktivierungen des Tumorsuppressors p53 und Überaktivierungen des Oncogens MDM 2 spielen eine wichtige Rolle in der Tumorgenese vieler Karzinome. Durch MDM 2/p53 Protein-Protein Interaktion, inhibiert MDM 2 die p53 Funktion und führt zur p53 Degradation; außerdem hat MDM 2 auch noch p53-unabhängige onkogene Effekte (Nag 2013 & 2014). Während neuroendokrine Tumoren (NET) nur sehr selten eine somatische Mutation im TP53 Gen aufweisen (Yiao 2011), ist MDM 2 in einem Teil der NET überexprimiert (Hu 2010). MDM 2-Inhibitoren könnten deshalb ein vielversprechender Therapieansatz in der molekular zielgerich…