Thrombophilie und HELLP-Syndrom in der Schwangerschaft – Fallbericht und Literaturübersicht
N.N. · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 01 · S. 45-51
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Thrombophilie oder Thromboseneigung kann durch genetisch bedingte Defekte wie die Faktor-V-Leiden- und die Prothrombingen-Mutation oder erworbene Störungen, z. B. östrogeninduzierte APC-Resistenz, sowie das Antiphospholipidsyndrom verursacht werden. Die Schwangerschaft greift in erheblichem Maße in das Gerinnungssystem ein, was zu einem weiteren Anstieg des bereits erhöhten Thromboserisikos von Frauen mit einer Thrombophilie in der Schwangerschaft führt. Außerdem wird auch ein Zusammenhang zwischen Thrombophilien und Schwangerschaftskomplikationen wie rezidivierenden Aborten, intrauterinem Frucht…