Einfluss der Komorbidität auf die Mortalität und Morbidität bei der radikalen Zystektomie
N.N. · Aktuelle Urologie · 2015 · Heft 03 · S. 236-241
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die radikale Zystektomie (RZE) mit pelviner Lymphadenektomie stellt aktuell die Goldstandard-Therapie beim muskelinvasiven Urothelkarzinom und schlechtdifferenzierten, instillationsrefraktären nichtmuskelinvasiven Urothelkarzinom der Harnblase dar. Auch wenn die RZE in kurativer Absicht vollzogen wird, ist das 5-Jahres Gesamtüberleben in der Literatur mit 62% angegeben. Verschiedene klinische und histopathologische Kriterien determinieren das Outcome nach der RZE. Abgesehen davon, spielen die Begleiterkrankungen eine nicht untergeordnete Rolle. Bereits in den aktuellen Richtlinien der Europäische…