Differenzialtherapie bei Risikopatienten mit Vorhofflimmern – Nur ASS, DOAKs, Vorhofohrokkluder?
Thorsten Lewalter, Klaus Tiemann · Der Klinikarzt · 2015 · Heft S 01 S 01 · S. 46-49
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Vorhofflimmer-Patienten mit stattgehabter Blutung oder einem relevant erhöhten Blutungsrisiko stellen eine Herausforderung und eine Risikogruppe für die Durchführung einer oralen Langzeitantikoagulation dar. Insbesondere der transvenöse Verschluss des linksatrialen Vorhofohres, als der wichtigsten Thromboemboliequelle bei Vorhofflimmern, bietet hier eine therapeutische Alternative. Nach Maßgabe eines breit angelegten Experten-Konsensus ist die Indikation zur Implantation eines Vorhofohrokkluders bei absoluter Kontraindikation gegenüber einer oralen Antikoagulation, wie auch bei erhöhtem Blutungsrisiko zu diskuti…