Ausgetragene dichorial-diamniote Geminigravidität mit ausgeprägter kindlicher Spina bifida und Hydrocephalus – Eine interdisziplinäre medizinisch-ethische Herausforderung
M Bergner, V Thäle, R Haase, C Strauss, M Tchirikov · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Darstellung der Beratung der Schwangeren im Rahmen einer schlecht einzuschätzenden kindlichen Prognose sowie der postnatalen Versorgung bei ausgeprägter Spina bifida. Methodik: Kasuistik mit Diskussion der medizinischen Möglichkeiten im Zentrum der perinatalen Maximalversorgung und Diskussion der ethischen Problematik. Ergebnisse: Bei einer 26-jährigen Schwangeren, IIIG 0P (Z.n. 2 x EU; Z.n. Salpingektomie bds.) wird im 2. ICSI-Zyklus eine dichorial-diamniote Geminigravidität festgestellt. Nach 18+3 voll. SSW wird sonographisch bei Fetus 2 eine ausgeprägte Spina bifida mit lumbosacraler Myelomenin…