Umgang mit Rauchen in psychiatrischen Akutkliniken – eine Bestandsaufnahme
A Linhardt, R Haider, C Kröger, C Rustler, S Traudt, M Düerkop, M Miros, A Kiss, T Rüther · Suchttherapie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei Patienten mit psychiatrischer Komorbidität ist die Prävalenz des Rauchens im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung um das 2 – 4 fache erhöht. Folgen der erhöhten Rauchprävalenz sind eine Übersterblichkeit (> 10 Jahre), sowie vermehrtes Auftreten tabakassoziierter Erkrankungen. Patienten in akutpsychiatrischer Behandlung verändern ihr Rauchverhalten und steigern die Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten. Somit sind psychiatrische Kliniken gefordert, das Rauchverhalten in Richtung Abstinenz positiv zu beeinflussen. Einen wesentlichen Beitrag hierzu können Maßnahmen der Tabakkontrolle (z.B. rauchfre…