Intensivierte Beigebrauchskontrollen durch Haaranalysen bei substituierten Opiatabhängigen führen zu mehr Therapiesicherheit
K Boomgarden-Brandes · Suchttherapie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Im Jahre 2010 wurden in Bremen erstmalig Suchtstoffe und Medikamente in Haaren von Kindern nachgewiesen, deren primäre Bezugspersonen aufgrund ihrer Opiatabhängigkeit mit Opioiden substituiert wurden. 2011 wurde ein gemeinsamer „Runder Tisch Substitution und Kindeswohl“ von der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen und dem Senator für Gesundheit der Hansestadt Bremen gegründet. Ziel war es, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den behandelnden ÄrztInnen, den MitarbeiterInnen der Sozialbehörde und den Drogenberatungsstellen zu verbessern, um die oft multimorbiden Eltern und ihre Kinder besser u…