Psychogene Bewegungsstörungen – Klinik, Zusatzdiagnostik und Differenzialdiagnose
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2015 · Heft 10 · S. 603-610
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Etwa 5% aller in Spezialambulanzen gesehenen Bewegungsstörungen haben einen psychogenen Ursprung. Tremor und Dystonie stellen unter diesen die häufigsten psychogenen Bewegungsstörungen dar. In der Regel ist die Diagnosestellung zeitaufwendig und kostenintensiv, obwohl es eine Vielzahl von positiven klinischen Befunden für das Vorliegen einer psychogenen Genese der Bewegungsstörung gibt. Insofern kommt der Kenntnis dieser positiven Befunde eine große Bedeutung zu. Ein prompter Beginn der Erkrankung, die variable Ausprägung der Symptomatik, Ablenkbarkeit und spezielle klinische Provokationsmanöver…