Langzeitprognose nach fetaler Therapie bei Megazystis mit Nierendysplasie
J Petrich, J Knabl, F Kainer, O Genzel-Boroviczény · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei der fetalen Megazystis führt eine angeborene Verengung oder Fehlanlage der Harnröhre des meist männlichen Ungeborenen zu einer Größenzunahme der Harnblase. Hierfür ursächlich kann ein angeborener kompletter Verschluss der Harnröhre oder so genannte posteriore Urethralklappen sein. Aufgrund der Urethraveränderung staut sich der Urin in die Nieren zurück und kann diese dauerhaft schädigen. Infolge der Anurie kommt es zwischen 18 – 20 SSW zu einem völligen Anhydramnion. Abb. 1: Megazystis 15 + 2 SSW Falldarstellung: Bei einer 34-jährigen wird in der 15 + 2 SSW eine ausgeprägte fetale Megazystis mit…