Möglicher Benefit einer niedermolekularen Heparinisierung in der Schwangerschaft bei habituellen Aborten und M2/Annexin-A5 (ANXA-5) Trägerschaft: post-hoc Analyse der EThiG-II-Stu…
N Rogenhofer, A Markoff, A Wagner, HG Klein, D Petroff, E Schleussner, CJ Thaler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Vier aufeinander folgende Nukleotid-Substitutionen in der Promoter-Region des Annexin A5 (ANXA5)-Gens kodieren den M2-Haplotyp und führen zu einer verringerten Expression des Proteins. Damit resultiert offenbar eine verminderte antithrombotische Schutzwirkung im Chorion der Plazenta. Es ist bekannt, dass die maternale M2-Trägerschaft Risikofaktor für rezidivierende Spontanaborte (RSA) darstellt. Zur Evaluation eines möglichen therapeutischen Vorteils mittels einer niedermolekularen Heparinisierung (NMH) in der Schwangerschaft, führten wir eine post-hoc Analyse der EThiG-II-Studie durch. Material, Me…