Case report: Schweres HELLP-Syndrom in der 22. SSW und Prolongation durch hochdosierte Kortisontherapie
C Mösinger, S Diederichs, H Creutz, O Geist, K Ertan · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
32-jährige Primigravida in der 21+5 SSW mit klinischen und laborchemisch manifestem HELLP-Syndrom und dramatisch progredientem Krankheitsverlauf. Bei Aufnahme zeigten sich mäßige Ödeme, sowie hyperreflexive Muskeleigenreflexe. Sonographisch ergab sich kein Anhalt auf eine Retardierung des männlichen Feten (24. Perzentile). Dopplersonographisch waren die Widerstände der Aa. uterinea beidseits erhöht mit Notching und hochpathologischem Flussmuster. Fetal fiel ein erhöhter Widerstand in der A. umbilicalis ohne Zeichen fetaler Zentralisation auf. Die Patientin entschied sich zu einem Prolongationsversuch der Schwang…