Ausschluss einer Lungenembolie durch nuklearmedizinische Untersuchungen
N.N. · Radiopraxis · 2015 · Heft 03 · S. 131-144
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der Lungenembolie handelt es sich um eine partielle oder vollständige Verlegung der Lungenarterien durch eingeschwemmte Blutgerinnsel aus der peripheren venösen Strombahn. Die Frühletalität ist abhängig vom Ausmaß der Lungenembolie und den bestehenden kardiopulmonalen Begleiterkrankungen; bis zu 90 % aller Todesfälle ereignen sich innerhalb von 1 – 2 h nach Symptombeginn. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer unverzüglichen und konsequent durchgeführten Diagnostik bei klinischem Verdacht auf eine akute Lungenembolie. Auch wenn im Zweifel bereits bei hinreichendem klinischem Verdacht eine Therapie eingel…