Die Lungenarterienembolie – Risikostratifizierung und interventionelle Therapie
Laura Kleinebrecht, Malte Kelm, Tobias Zeus · Der Klinikarzt · 2015 · Heft 12 · S. 606-609
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Prognose eines Patienten mit Lungenarterienembolie hängt stark davon ab, dass die Krankheit in ihrer Schwere richtig diagnostiziert und effizient therapiert wird. Sowohl für die Diagnose als auch für die Risikostratifizierung wurden Scoring-Systeme entwickelt, die das Prozedere standardisieren sollen, um eine gute Patientenversorgung zu gewährleisten. Die medikamentöse Therapie der Lungenarterienembolie kann durch die Zulassung der neuen oralen Antikoagulanzien sicherer und komfortabler für den Patienten gestaltet werden. Die Reperfusionstherapie ist den schwersten Fällen vorbehalten. Hier bleibt abzuwarten,…