Strafrechtliche Implikationen schlafassoziierter Verhaltensstörungen
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2015 · Heft 11 · S. 621-627
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei den Parasomnien handelt es sich um komplexe Verhaltensweisen oder emotionale Erlebnisse, die während des Schlafs bzw. aus dem Schlaf heraus, beim Erwachen oder teilweisen Erwachen auftreten. Sie werden in Non-REM und REM-Parasomnien unterteilt. Besonders die NREM-Parasomnien wie die Schlaftrunkenheit, das Schlafwandeln und der Pavor nocturnus und seltener REM-Schlaf-Verhaltensstörungen können mit strafrechtlich relevanten Handlungen assoziiert sein. Mittels der Polysomnografie wurden die pathophysiologischen Grundlagen dieser Störungen mittlerweile umfassend erforscht und beschrieben. In der…