Mögliche Nebenwirkungen der Radiosynoviorthese –klinisches Bild und therapeutische Optionen
N.N. · Der Nuklearmediziner · 2016 · Heft 01 · S. 51-56
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Abstract Die intraartikuläre Applikation kolloidaler Betastrahler zur Lokaltherapie entzündlicher Gelenkerkrankungen wurde 1952 erstmals beschrieben, der Begriff „Radiosynoviorthese“ (RSO) als Wiederherstellung der entzündeten Synovialmembran in 1968 in die Literatur eingeführt. Die Phagozytose der hochenergetischen Partikel durch die oberflächlichen Makrophagen der Synovialmembran führt zu einer oberflächennahen Bestrahlung der entzündeten Schleimhaut. Eine dadurch induzierte Sklerose und Fibrose der Synovialmembran reduziert die entzündliche Ergussneigung und die Schmerzen. Klinisch zeigt sich…