Obdachlos, mittellos, hoffnungslos – Substanzkonsum, psychische Erkrankungen und Wohnungslosigkeit: ein Forschungsbericht aus den USA und Kanada
N.N. · Suchttherapie · 2016 · Heft 03 · S. 131-136
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wohnungslosigkeit charakterisiert Lebensumstände, die ein extremes Ausmaß an Armut bedeuten. Die psychischen Folgen erstrecken sich über das ganze Spektrum. Depressionen und damit verbundene Suizidalität, Traumafolgestörungen und Angsterkrankungen, meist verbunden mit schädlichem Substanzkonsum, sind von besonderer Bedeutung wegen ihrer Häufigkeit und langfristigen Auswirkungen. So sind über 2/3 der Wohnungslosen in Vancouver Konsumenten mehrerer psychotroper Substanzen. Die Versorgung von Menschen am Rande der Gesellschaft stellt besondere Anforderungen an das Hilfesystem. Die Stigmatisierung un…