Klinische Aspekte der Behandlung von Kiefernekrosen unter antiresorptiver Therapie
N.N. · Osteologie · 2012 · Heft 03 · S. 201-206
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur osteoprotektiven, antiresorptiven Therapie bei Knochenmetastasen werden Denosumab (120 mg subkutan) oder Bisphosphonate (intravenös oder oral) alle drei bis sechs Wochen verabreicht. Hierbei beträgt die Inzidenz für die Entwicklung einer Osteonekrose des Kiefers (osteonecrosis of the jaw = ONJ) für Denosumab ca. zwei Prozent und für Bisphosphonate zwischen einem und zehn Prozent. Hauptrisikofaktor für die Entstehung der ONJ sind Zahnextraktionen, die aufgrund entzündlicher oder traumatisch pathologischer Prozesse notwendig werden. Deshalb ist bei Tumorpatienten eine Sanierung der Zähne vor Be…