Begutachtung psychischer Störungen nach minderschweren Traumen
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2017 · Heft 04 · S. 216-222
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die überwiegende Zahl von Begutachtungen bei geltend gemachten psychischen Störungen nach Unfällen betrifft nach objektiven Kriterien minderschwere Ereignisse. Drei Fragen stehen in diesem Fall im Vordergrund: War das Ereignis gemäß den psychiatrischen Klassifikationssystemen (insbesondere nach dem aktuellen DSM-5) überhaupt geeignet, eine Traumafolgestörung hervorzurufen? Welcher psychische oder körperliche Erstschaden ist ohne vernünftigen Zweifel („Vollbeweis“) nachweisbar? Welche Bedeutung kommt persönlichkeits- und schädigungsunabhängigen konkurrierenden Faktoren bei der Entwicklung und Aufr…