Diagnostik und Therapie des Vulvakarzinoms
Grit Mehlhorn, Carla E. Schulmeyer, Martin C. Koch, Simone K. Renner, Paul Gaß, Matthias W. Beckmann · Der Klinikarzt · 2017 · Heft 05 · S. 212-216
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mit einer Inzidenz von 5,8/100 000 Frauen/Jahr ist das Vulvakarzinom das vierthäufigste Genitalkarzinom der Frau. Meist werden Vulvakarzinome in einem frühen Stadium diagnostiziert. Häufigstes Symptom ist der therapieresistente Pruritus, perineale Schmerzen und/oder beim Sitzen, Dysurie und Brennen. Bei der klinischen Inspektion sollte das komplette äußere Genitale mit Vagina, Perineum, Anus sowie die Zervix inspiziert werden. Liegt eine VIN1, LSIL (vulväre intraepitheliale Neoplasie Grad 1, low-grade squamous intraepithelial lesion) ohne Symptome vor, sind regelmäßige Kontrollen ausreichend. Bei symptomatischer…