Zum Stand der Keratoprothesen mit biologischer Haptik – Die Düsseldorf-Offenburger-Erfahrungen mit Osteo-Odonto- und Tibia-Keratoprothese
Gerd Geerling, Konrad Hille · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2017 · Heft 06 · S. 763-769
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei schweren Erkrankungen der Augenoberfläche mit limbaler Stammzellinsuffizienz, bei denen eine perforierende Keratoplastik, z. B. bei schwerem Sicca-Syndrom, nicht erfolgreich durchgeführt werden kann, lässt sich bei intakten hinteren Augenabschnitten durch die Implantation einer Keratoprothese (KPro) eine Visusrehabilitation erreichen. Bei einer KPro mit biologischer Haptik wird der Prothesenzylinder entweder über ein autologes Zahn-Knochen-Präparat (Osteo-Odonto-Keratoprothese, OOKPro) oder über den kortikalen Knochen der Tibia des Patienten (Tibia-Keratoprothese, TKPro) fest in der Körperobe…