Eisenmangel bei chronischer Herzinsuffizienz
Henrike Ottenjann, Stefan D. Anker · Der Klinikarzt · 2017 · Heft 10 · S. 484-490
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eisenmangel bei chronischer Herzinsuffizienz ist ein bedeutsamer Risikoparameter, der die körperliche Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität der Patienten negativ beeinflusst. Zahlreiche Studien bzw. Metaanalysen legen nahe, dass eine parenterale Eisensubstitution – im Gegensatz zur oralen Therapie – einen positiven Effekt auf Morbidität, Mortalität, Hospitalisierungsraten und Lebensqualität hat. Zudem scheint die parenterale Eisengabe auch einen ökonomischen Benefit zu haben. Einige neu aufgelegte Studien werden zusätzliche Erkenntnisse zutage bringen und die Empfehlungen für eine intravenöse…