Tierexperimentelle Untersuchungen über die Möglichkeit einer Gefährdung durch Narcylenbetäubung
Kurt P. Müller, Friedrich Mallebrein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1925 · Heft 06 · S. 224-226
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Ein mit Narcylen regelrecht betäubtes Tier zeigt keinerlei Störung der Organfunktionen. Es werden solche auch nicht beobachtet, wenn die Betäubung sehr lange fortgesetzt wird. Wiederholte Betäubungen, selbst in kurzen Zeitabständen, zeigen keine Kumulationswirkung des betäubenden Gases. Die Betäubungsbreite des Narcylens ist auffallend groß und für die einzelnen Tierarten leicht bestimmbar, unterliegt aber gewissen individuellen Schwankungen. 2. Durch hohe Narcylenkonzentrationen kann man Tiere zu Tode bringen. Klinisch geht dem Tod eine Reihe bestimmter, sinnfälliger Symptome voraus, die in e…