Ueber das Wesen der oligodynamischen antibakteriellen Metallwirkung
A. Buschke, F. Jacobsohn, Erich Klopstock · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1925 · Heft 15 · S. 595-598
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wenn wir auf unsere eingangs gestellten Fragen zusammenfassend antworten wollen, so ist 1. das Wesen der oligodynamischen Wirkung zu erblicken in einem Inlösunggehen von Metallverbindungen. Die oligodynamische Wirkung ist unbedingt abhängig vom Grade der Ionisation. Bei Verwendung chemisch reiner Metalle kommt diese Ionisierung nur durch Bildung von Oxydationsstufen bzw. Karbonaten zustande. 2. Die Keimabtötung durch das Metallion erfolgt stets durch eine Kombination von Eiweißbindung und O2-Katalyse mit folgender Dehydrierung. Daß die Gesichtspunkte der oligodynamischen Wirkung auch maßgebend si…