Ueber die Wirkung der intravenösen Injektion 40%iger Urotropinlösung
Hans-Ullrich Ritschel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1925 · Heft 19 · S. 776-777
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Die intravenöse Injektion 40%iger Urotropinlösung bewährt sich sehr in der Therapie der nicht mechanischen Harnverhaltung infolge ihrer Sicherheit, Einfachheit und Gefahrlosigkeit. Die Methode ist geeignet, den Gebrauch des Katheters mit allen daran haftenden Gefahren fast völlig auszuschalten. 2. Auch bei anderen Harnverhaltungen auf rein nervös reflektorischer Basis ist die Injektion erfolgreich. 3. Die Einspritzungen sollen nicht zu spät nach eingetretener Harnsperre gemacht werden. Je eher die Injektion, desto besser die Wirkung. 4. Bei am Morgen operierten Fällen ist empfehlenswert, am Sp…