Morbus Basedowii und Jodtherapie
A. Loewy, Hermann Zondek · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1921 · Heft 46 · S. 1387-1389
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir konnten in Uebereinstimmung mit Neißer zeigen, daß Jodkali in Dosen von wenigen Milligrammen imstande ist, bei Basedowkranken das subjektive Befinden und den Ernährungszustand wesentlich zu bessern. Als Ursache für letzteres konnten wir die Einschränkung des pathologisch gesteigerten Umsatzes bis in die Grenzen der normalen Werte feststellen. Die Abnahme des Gaswechsels betrug in 3 Fällen 18,9 bzw. 28,8 bzw. 29,5 % der vor Einsetzen der Therapie nachgewiesenen Umsatzwerte. Ausschlaggebend für den Erfolg ist die Dosierung. Man beginne mit 3mal täglich 3 Tropfen einer 5%igen Jodkalilösung (d. h…