CareLit Fachartikel

Zur Würdigung der Quinquaudschen Fingerkrepitation

N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1910 · Heft 44 · S. 2037-2040

Dokument
1089129
CareLit-ID
Jahr
1910
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 44 / 1910
Jahrgang 36
Seiten
2037-2040
Erschienen: 1910-11-03 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der Quinquaudschen Fingerkrepitation kommt die ihr ursprünglich zugeschriebene Bedeutung für die Diagnose des Alkoholismus nicht zu. Sie ist in dieser Richtung dem Tremor unterlegen. Gleichwohl steht sie wahrscheinlich in gewisser, durch die neuesten statistischen Erhebungen nicht widerlegter Abhängigkeit vom Potatorium. Beziehungen zur Tabes dürfen nicht geleugnet werden, sind aber in ihrem Vergleichswert gegenüber der Alkoholvergiftung noch nicht ausreichend festgestellt. Mit sinnfälligen anatomischen Gewebsveränderungen hat das Zeichen nichts zu tun. Seine Deutung als Sehnenschwirren hat wenig…

Schlagworte

Alkoholvergiftung Alkoholismus DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift