Das akute Atemnotsyndrom (ARDS) bei Kindern und Jugendlichen
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2006 · Heft 01 · S. 25-30
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das akute Atemnotsyndrom (ARDS) tritt jährlich bei 3–6/100 000 Kindern und Jugendlichen auf. Ursächlich sind verschiedenste direkte und indirekte Lungenschäden, wobei Pneumonien und Sepsis, gefolgt von Polytraumata und Ertrinkungsunfällen, die häufigsten sind. Zu 60% sind chronisch kranke Kinder betroffen, darunter 35% mit Störungen der Immunabwehr. Die Sterblichkeit beträgt ca. 25–30%, bei immundefizienten Patienten ca. 50%. Eine Störung der Immunität ist der wichtigste unabhängige Risikofaktor für die Entwicklung und das Überleben eines ARDS. Die dabei auftretende Hypoxämie ist Folge einer Schä…