Genetische Diarrhö bei Strukturschädigung der Darmmukosa
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2007 · Heft 01 · S. 5-9
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Genetische Diarrhöen als Folge von strukturellen Defekten der Darmmukosa können primärer Natur sein (kongenitale Mikrovillusatrophie) odersekundär auf dem Boden anderer genetischer Erkrankungen (Infektion bei hereditären Immundefekten) entstehen. Klinisch resultiert meist eine Mischform von osmotischer und sekretorischer Diarrhö. Die Abklärung genetischer Mukosastrukturdefektdiarrhöen beruht neben einer genauen Familien- und Ernährungsanamnese auf biochemischer, immunologischer, mikrobiologischer Blut- und Stuhldiagnostik. Um die Art der jeweiligen Strukturdefekte aufklären zu können, sind neben…