CareLit Fachartikel

Praxis der oralen Antikoagulation: Rationale, Realität und Zukunftsperspektiven

N.N. · Nervenheilkunde · 2004 · Heft 07 · S. 378-382

Dokument
1089447
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Nervenheilkunde
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 07 / 2004
Jahrgang 23
Seiten
378-382
Erschienen: 2004-07-01 00:00:00
ISSN
0722-1541

Zusammenfassung

Zusammenfassung Kumarinderivate sind sekundäre Pflanzenstoffe und hemmen in der Leber über einen Vitamin-K-Antagonismus die Synthese der plasmatischen Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X. Im deutschsprachigen Raum wird vor allem Phenprocoumon eingesetzt, das eine Halbwertszeit von 6 Tagen besitzt und erst nach 6-9 Tagen voll wirksam ist. Die häufigste neurologische Indikation besteht in der Sekundärprophylaxe zerebrovaskulärer Ereignisse bei kardialer Emboliequelle. Für diese Indikation ist eine Risikoreduktion für ein Schlaganfallrezidiv von ca. 70% und für vorzeitigen Tod von ca. 30% belegt. Weitere Indikatio…

Schlagworte

Schlaganfall Prävention Blutgerinnung Antikoagulation Stroke prevention coagulation anticoagulation Antithrombotika Nervenheilkunde