Psychotherapie als evidenzbasiertes Prozessmanagement
N.N. · Nervenheilkunde · 2008 · Heft 12 · S. 1138-1146
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der vorliegende Beitrag entwickelt ein auf der Theorie selbstorganisierender Systeme beruhendes Verständnis von Interventionen in der Psychotherapie. Zunächst werden einige Anomalien des bisherigen Standardmodells, welches Effekte im Wesentlichen Interventionswirkungen zuschreibt, aufgelistet. Die weiterführenden Überlegungen gehen davon aus, dass Interventionswirkungen als Resonanzeffekte zwischen Systemzuständen des Patienten und Angeboten der Behandler zustande kommen. Um Therapie in diesem Sinne eines permanenten Erzeugens von Bedingungen für klienteneigene Selbstorganisationsprozesse sinnvol…